Am 18. März Beratungshotline für Ausbildungssuchende und Eltern
  

Unter den aktuellen Corona-Bedingungen fällt es einem Teil der Ausbildungssuchenden schwer, in Sachen Lehrstelle am Ball zu bleiben. Mehr als in den Vorjahren bangt mancher Jugendliche, ob er seinen

Schulabschluss mit guten Ergebnissen schaffen und sich seinen Berufswunsch erfüllen kann. Die bundesweite „Woche der Ausbildung“ vom 15. bis 19. März will besonders für die betriebliche Ausbildung werben und auf die Sorgen der jungen Generation aufmerksam machen, die jetzt vor einem neuen Lebensabschnitt steht. „Die Beratungsgespräche an Schulen, telefonisch oder per Video werden sehr gut angenommen und unsere Berufs- und Studienberater halten besonders zu den Schulabgängern und Schulabgängerinnen dieses Jahres engen Kontakt. Sie stehen den jungen Menschen bei der Ausbildungssuche zur Seite und beraten auch zu Alternativen und Fördermöglichkeiten“, berichtet Constanze Hildebrandt, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Eberswalde.

 

Genauso wichtig ist das Ausbildungsplatzangebot von Unternehmen in unserer Region. Aktuell haben die Ausbildungsbetriebe 1.140 freie Lehrstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet. 75 weniger als noch vor einem Jahr. Dem gegenüber stehen 1.407 junge Menschen, die als Ausbildungssuchende von der Berufs- und Studienberatung der Arbeitsagentur unterstützt werden. „Wir benötigen mehr regionale freie Lehrstellen und hoffen, dass sich weitere Unternehmen für die Ausbildung des eigenen Nachwuchses entscheiden. Die Nachfrage nach Fachkräften ist selbst während der Corona-Pandemie in vielen Branchen ein großes Thema und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern“, stellt Constanze Hildebrandt in Aussicht.

 

Gesucht werden Azubis derzeit vor allem in folgenden Berufen: Kaufmann im Einzelhandel, Anlagenmechaniker, Verkäufer, Verwaltungsfachangestellter, Kaufmann Büromanagement, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sowie für Betriebstechnik, Köche, Handelsfachwirte und Gerüstbauer.

 

Die Top-10-Wünsche der Bewerber und Bewerberinnen sind vor allem: Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer, Kfz-Mechatroniker Pkw, Kaufmann Büromanagement, Verwaltungsfachangestellter, Tischler, Medizinischer Fachangestellter, Tiermedizinischer Fachangestellter, Industriemechaniker und Landwirt.

 

„In der Woche der Ausbildung werden wir bei Betriebsbesuchen mit Unternehmern und Ausbildern sprechen, um zu erfahren, wie die Bewerbungsverfahren unter Corona-Bedingungen laufen und ob wir unterstützen können. Beispielsweise auch bei der Vorbereitung der Jugendlichen auf Vorstellungsgespräche, die in diesem Jahr teilweise ausschließlich virtuell angeboten werden. Das ist für viele eine Herausforderung“, erklärt die stellvertretende Agenturchefin.

 

 

Das Team der Berufs- und Studienberatung bietet für Jugendliche und Eltern am 18. März gemeinsam mit den Ausbildungsstellenvermittlern der Arbeitsagentur eine zusätzliche Beratungs-Hotline an. Unter der Rufnummer 03334 37 1001 werden von 8 bis 18 Uhr alle Fragen rund um das Thema Ausbildung beantwortet.

 

Freie Lehrstellen in der Region und bundesweit unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de